Innovationsnetzwerk solid UNIT fordert gleichwertige Förderung aller innovativen Baustoffe

Stuttgart. „Das vorgestern beschlossene Konjunkturpaket des Koalitionsausschusses setzt gute und wichtige Impulse zur Wiederbelebung und Stärkung der Wirtschaft“, lobt Thomas Möller, Vorstandsvorsitzender von solid UNIT, dem neuen baden-württembergischen Netzwerk für innovatives Bauen. Laut Möller beinhaltet das Konjunkturpaket im Rahmen seines begrüßenswerten Innovations-Fokus jedoch ein großes Manko: An Stelle einer technologieoffenen Förderung zukunftsweisender Bauweisen beinhaltet das Konjunkturpaket ausschließlich eine einseitige Förderung des Baustoffes Holz. Ungeachtet der gleichermaßen vorhandenen Innovationspotentiale mineralischer Baustoffe wie Mauerwerk, Ziegel oder Beton.

solid UNIT fordert Nachbesserung in diesem Bereich zu Gunsten einer gleichwertigen Förderung aller innovativen Baustoffe. Thomas Möller: „Nur durch eine optimale Ausnutzung aller vorhandenen CO2 Einsparpotentiale kann eine höchst mögliche CO2 Reduktion im Baubereich erzielt werden.“

solid UNIT ist ein Zusammenschluss von Vertretern der Bauwirtschaft und der Baustoffindustrie sowie von Hochschulen, Forschungsinstituten und Kammern. Das Ziel von solid UNIT ist, durch eine engere Vernetzung der Partner Innovationen in Forschung und Entwicklung weiter voranzutreiben und verstärkt auch auf den Baustellen zum Einsatz zu bringen. Im Zentrum des Netzwerkes stehen dabei so genannte Netzwerk-Teams, die jeweils in speziellen Themenbereichen, wie zum Beispiel CO2 Einsparung, Ressourcenmanagement oder Digitalisierung auf der Baustelle, zusammenarbeiten.

Weitere Informationen zu solid UNIT gibt es unter www.solid-unit.de.