Land fördert Studie zur Herstellung von synthetischem Kerosin

21. Februar 2022

Verkehrsministerium BW Synthetisches Kerosin

Der Flughafen Stuttgart will gemeinsam mit Partnern mit einer Durchführbarkeitsstudie klären, wie klimaschonendes synthetisches Kerosin aus „grünem“ Wasserstoff und prozessbedingtem Kohlendioxid (CO2) aus der Zementproduktion hergestellt werden kann. Diese Studie wird vom Land Baden-Württemberg mit gut einer Million Euro gefördert und bildet die Basis für die weiteren Planungsschritte bis zur Realisierung einer entsprechenden Anlage und den möglichen Einstieg von Investoren.

Verkehrsminister Winfried Hermann sagte bei der Übergabe des Förderbescheids: „Auch der Luftverkehr muss seinen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Dabei werden erneuerbar erzeugte synthetische Kraftstoffe, sogenannte reFuels, eine zentrale Rolle spielen. Bei diesem Projekt des Flughafens in Kooperation mit Schwenk Zement und SkyNRG wird außergewöhnliche Pionierarbeit geleistet. Es geht dabei um die Vorbereitung einer Anlage mit einer Herstellungskapazität von 50.000 Tonnen synthetisches Kerosin pro Jahr am Standort Heidenheim-Mergelstetten. Das erste derart hergestellte Flugzeugtreibstoff in industriellem Maßstab könnte dort 2028 produziert werden.“ Das Projektkonsortium, dem der Flughafen Stuttgart, die Firma Schwenk Zement und SkyNRG angehören, engagiert sich ebenfalls mit einer Million Euro an dem Vorhaben.

Pressemitteilung des Landes Baden-Württemberg